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Die Infusionstherapie ist eine medizinische Behandlungsmethode, bei der Flüssigkeiten oder Nährstoffe direkt in die Vene des Patienten infundiert werden. Diese Methode wird verwendet, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen, den Elektrolythaushalt auszugleichen oder Nährstoffe zuzuführen.


Infusionstherapie: Direkte Versorgung durch intravenöse Zugänge

Die Infusionstherapie ist eine effektive medizinische Behandlungsmethode, die darauf abzielt, Flüssigkeiten oder Nährstoffe direkt in Ihren Blutkreislauf zu infundieren. Dies geschieht über einen intravenösen Zugang, der eine schnelle und effiziente Aufnahme der Substanzen gewährleistet und eine Vielzahl von medizinischen Bedürfnissen abdeckt.

Ablauf der Infusionstherapie

  1. Vorbereitung
    Vor der Infusionstherapie wird der intravenöse Zugang gelegt, welches durch Einführen einer Kanüle in die Vene (Vena mediana cubiti – Ellenbeuge) erfolgt.
  2. Auswahl der Infusionslösung
    Je nach medizinischer Indikation und den Bedürfnissen des Patienten wird die passende Infusionslösung ausgewählt. Diese kann eine isotonische Kochsalzlösung zur Flüssigkeitszufuhr, ein Elektrolytpräparat zur Korrektur von Elektrolytstörungen oder ein Nährstoffgemisch sein.
  3. Infusion und Überwachung
    Die Infusionslösung wird langsam und kontrolliert über den intravenösen Zugang in Ihren Blutkreislauf geleitet. Während der Infusion werden Sie sorgfältig überwacht, um mögliche Komplikationen wie allergische Reaktionen, Infektionen oder Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems zu erkennen und zu behandeln.

Ziele und Nutzen der Infusionstherapie

Die Infusionstherapie verfolgt mehrere Ziele und bietet verschiedene Vorteile:

  • Flüssigkeitsausgleich: Die Infusion von Flüssigkeiten kann bei Dehydratation, Kreislaufstörungen oder intensiver körperlicher Belastung den Flüssigkeitshaushalt wiederherstellen.
  • Nährstoffversorgung: Bei Verdauungsproblemen oder schwerer Mangelernährung kann es die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen sicherstellen oder Sie leiden an Müdigkeit und Schwäche.
  • Korrektur von Elektrolytstörungen: Elektrolytlösungen können den Elektrolythaushalt des Körpers ausgleichen und Störungen wie Natrium-, Kalium- oder Calciummangel korrigieren.

Fazit

Die Infusionstherapie ist eine vielseitige und wirkungsvolle Behandlungsmethode, die eine schnelle und effiziente Versorgung des Patienten ermöglicht. Durch die gezielte Infusion von Flüssigkeiten, Medikamenten oder Nährstoffen können verschiedene medizinische Bedürfnisse abgedeckt und die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten verbessert werden.


Kontraindikation

Obwohl die Infusionstherapie im Allgemeinen eine sichere und effektive Behandlungsmethode ist, gibt es bestimmte Kontraindikationen, die berücksichtigt werden sollten. Hier sind einige Situationen, in denen die Infusionstherapie möglicherweise nicht angewendet werden sollte:

  1. Schwere Herzinsuffizienz: Bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz oder anderen schwerwiegenden Herzkrankheiten kann eine Infusionstherapie das Risiko von Flüssigkeitsüberlastung und Herzinsuffizienz erhöhen.
  2. Schwere Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kann die Infusionstherapie das Risiko von Flüssigkeitsansammlungen im Körper erhöhen und zu weiteren Nierenkomplikationen führen.
  3. Akutes Lungenödem: Bei Patienten mit akutem Lungenödem oder anderen schweren Atemwegserkrankungen kann eine Infusionstherapie das Risiko von Flüssigkeitsansammlungen in den Lungen erhöhen und die Atemfunktion beeinträchtigen.
  4. Schwere Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz kann die Infusionstherapie das Risiko von Flüssigkeitsüberlastung und anderen Komplikationen erhöhen, da die Leber nicht in der Lage ist, Flüssigkeiten effektiv zu verarbeiten.
  5. Schwere allergische Reaktionen: Bei Patienten mit bekannter Allergie gegen die verwendeten Infusionslösungen oder Medikamente sollte die Infusionstherapie vermieden werden, um das Risiko schwerwiegender allergischer Reaktionen zu minimieren.
  6. Flüssigkeitsrestriktion: In einigen Fällen kann eine Flüssigkeitsrestriktion erforderlich sein, beispielsweise bei Patienten mit bestimmten Nieren- oder Herzkrankheiten. In solchen Fällen sollte die Infusionstherapie entsprechend angepasst werden, um eine Flüssigkeitsüberlastung zu vermeiden.