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Die Blutegeltherapie ist eine alte Behandlungsmethode, die auf den medizinischen Nutzen von Blutegeln zurückgreift. Diese kleinen, wurmartigen Kreaturen werden auf die Haut aufgesetzt, wo sie sich festsaugen und ihr blutverdünnendes Sekret abgeben.


Anwendung der Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist eine natürliche und schonende Behandlungsmethode, die seit Jahrhunderten zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt wird. Diese Therapie basiert auf den medizinischen Eigenschaften von Blutegeln und ihrem speziellen Sekret, das entzündungshemmende, schmerzlindernde und blutverdünnende Wirkstoffe enthält.

Ablauf der Blutegeltherapie

  1. Vorbereitung
    Vor der Behandlung werden die Blutegel sorgfältig ausgewählt und auf ihre Gesundheit und Reinheit überprüft. Der Behandlungsbereich wird gereinigt und desinfiziert, um Infektionen zu vermeiden.
  2. Aufsetzen der Blutegel
    Die Blutegel werden auf die zu behandelnden Stellen der Haut gesetzt. Sie saugen sich fest und beginnen, das Blut des Patienten zu saugen. Während des Saugvorgangs geben sie ihr Speichelgemisch ab, das eine Vielzahl von bioaktiven Substanzen enthält.
  3. Wirkung der Blutegel
    Das Sekret der Blutegel wirkt blutverdünnend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Es fördert die Durchblutung im behandelten Bereich und unterstützt die natürliche Heilung des Körpers. Nach etwa 20 bis 45 Minuten lösen sich die Blutegel von selbst und fallen ab. Der Blutverlust ist minimal und gut kontrollierbar.

Wirkungsweise und Ziele

Die Blutegeltherapie hat verschiedene positive Effekte:

  • Blutverdünnung: Das Sekret der Blutegel enthält blutverdünnende Enzyme, die die Blutzirkulation verbessern und Blutgerinnsel verhindern können.
  • Entzündungshemmung: Die bioaktiven Substanzen der Blutegel haben entzündungshemmende Eigenschaften, die Schwellungen und Entzündungen reduzieren können.
  • Schmerzlinderung: Durch die Verbesserung der Durchblutung und die Entspannung der Blutgefäße können Schmerzen gelindert werden.
  • Förderung der Wundheilung: Das Sekret der Blutegel enthält Substanzen, die die Wundheilung unterstützen und die Bildung von neuem Gewebe fördern.

Anwendungsgebiete

Die Blutegeltherapie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden, darunter:

  • Arthrose und rheumatoide Arthritis
  • Venenerkrankungen wie Krampfadern und Thrombosen
  • Entzündliche Erkrankungen wie Gicht und Tendinitis
  • Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • Narbenbehandlung und Verbesserung der Wundheilung

Vorteile der Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie bietet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Natürlich und schonend: Die Therapie nutzt die natürlichen Heilkräfte der Blutegel und ist schonend für den Körper.
  • Wirksamkeit: Die bioaktiven Substanzen der Blutegel haben nachgewiesene therapeutische Wirkungen.
  • Minimalinvasiv: Die Behandlung ist minimalinvasiv und verursacht nur geringfügige Beschwerden.
  • Breites Anwendungsspektrum: Die Blutegeltherapie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden und ist für viele Patienten geeignet.

Fazit

Die Blutegeltherapie ist eine bewährte und wirksame Behandlungsmethode, die seit Jahrhunderten zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt wird. Ihre natürlichen und schonenden Eigenschaften machen sie zu einer attraktiven Option für Patienten, die nach einer alternativen Behandlungsmethode suchen. Durch die Förderung der Durchblutung, die Entzündungshemmung und die Schmerzlinderung kann die Blutegeltherapie dazu beitragen, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Patienten zu verbessern.


Kontraindikation

Obwohl die Blutegeltherapie als relativ sichere Behandlungsmethode gilt, gibt es bestimmte Kontraindikationen, bei denen sie möglicherweise nicht empfohlen wird oder vorsichtig angewendet werden sollte. Hier sind einige Situationen, in denen die Blutegeltherapie möglicherweise kontraindiziert ist:

  1. Blutgerinnungsstörungen: Personen mit Blutgerinnungsstörungen wie Hämophilie oder Thrombozytopenie sollten keine Blutegeltherapie erhalten, da dies das Risiko von unkontrollierten Blutungen erhöhen könnte.
  2. Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten: Personen, die blutverdünnende Medikamente wie Warfarin, Heparin oder Aspirin einnehmen, sollten vor der Blutegeltherapie ärztlichen Rat einholen, da dies das Risiko von übermäßigen Blutungen erhöhen könnte.
  3. Schwere Anämie: Personen mit schwerer Anämie oder niedrigen Hämoglobinwerten sollten vorsichtig sein, da die Blutegeltherapie zusätzliches Blutverlust verursachen könnte und die Anämie verschlimmern könnte.
  4. Schwere Immunschwäche: Bei Personen mit schwerer Immunschwäche, wie beispielsweise bei HIV/AIDS oder immunsuppressiver Therapie, sollte die Blutegeltherapie vermieden werden, da dies das Risiko von Infektionen erhöhen könnte.
  5. Allergien gegen Blutegel: Personen, die bekanntermaßen allergisch gegen Blutegel oder deren Sekrete sind, sollten keine Blutegeltherapie erhalten, um allergische Reaktionen zu vermeiden.
  6. Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird die Blutegeltherapie in der Regel nicht empfohlen, da die Auswirkungen auf das ungeborene Kind oder das gestillte Baby nicht ausreichend erforscht sind.